31. Oktober 2012
 
Hallo liebes Wolken-Hunde-Team,



anbei ein paar Bilder von Benji.



Klappt wirklich super mit ihm - einfacher als erwartet.



Bin richtig froh - das es so gelaufen ist. Ein besseres Hundle gibts für mich nicht.



Melde mich wieder.

LG
Sonja
 

 
30. Oktober 2012
 
Hallo liebes Wolken-Hunde-Team,

ich bin´s: Sandy :-)



Wollte Dir nur mal kurz einen lieben Gruß senden und Dir sagen, dass es mir gut geht! Erkennst Du mich noch wieder?

Soll ich Dir mal was verraten? Ich lauf manchmal sogar schon ohne Leine...:-) aber nur, wenn die blöden Jäger nicht in der Nähe sind.
Bis jetzt hat Jessica die Hasen immer ehr als ich gesehen... sie hat halt Erfahrung mit Cockern mit Jagdtrieb ;-)

Wir hoffen, es geht Dir gut und Du konntest noch ganz vielen Hunden ein schönes Zuhause vermitteln!

Weiterhin alles Liebe und Gute und ganz viel Kraft!!!!!!!!!

Sandy und Jessi
 

 
29. Oktober 2012
 
Unsere Sendungen nach Spanien sind mittlerweile angekommen!
Hier ein kurzer Einblick, wie diese empfangen worden sind in Jaen.
2 kleine Fratzen, die mal wieder in einem Karton abgestellt wurden, waren durchaus begeistert vom Inhalt.
In Jaen ist es ein riesiges Problem, dass die Menschen ihre Hunde nicht kastrieren lassen, und wenn sie dann Junge bekommen…wohin damit?
Die Tierschützer kämpfen dagegen an, jeden Tag auf's Neue, und sie brauchen unsere Unterstützung dabei!



 

 
28. Oktober 2012
 
Als wir heute die Spende von Farina und ihrer Wolkenhündin Andina entgegennahmen, hatten wir
allen Grund zur Freude.

Farina und Andina haben gemeinsam mit weiteren liebevollen Tierfreunden ganz tolle Spenden
zusammengetragen.





Die vierbeinigen spanischen Schützlinge dürfen sich über jede Menge Leckerlies und warme
Fleecedecken etc. freuen.

Und auch an die spanischen Tierschutzkollegen hat man gedacht. Viele warme Winterjacken
machen die Arbeit vor Ort ein wenig angenehmer. Denn auch in Spanien wird es mittlerweile
richtig kalt.

Habt alle tausend Dank! Wir haben uns sehr gefreut!
 

 
27. Oktober 2012
 
Hallo liebe Tierfreunde!



ich wollte euch heute mal wieder ein paar Schnappschüsse von einem deiner Ex-Schützlinge zukommen lassen.



Inzwischen ist der "Kleine" auch kastriert und hat alles super überstanden.



Viele liebe Grüße,

Christine und



Bilbo



(ehemals Angel)

 

 
26. Oktober 2012
 
Hallo liebes Wolken-Hunde-Team,

ich wollte dir mal wieder von Olot berichten.

Im Sommer waren wir mit ihm wandern.



Das fand er ganz toll, sogar die Packtaschen hat er mit Fassung getragen.
Jeder war begeistert von ihm, weil er so lieb und wohlerzogen (!) war.



Nochmal vielen Dank für den tollen Hund!!!

Liebe Grüße
Anja
 

 
25. Oktober 2012
 
Unsere liebe Heidi hat wieder jede Menge nützliche Sachen für Mensch und Tier gestrickt und genäht.
Diese werden auf dem Martinsmarkt in Heuchelheim verkauft, der Erlöß kommt zu 100% dem Tierschutz zugute.Näheres über den Martinsmarkt am 04.11.12 findet Ihr unter den aktuellen News.











Liebe Heidi, von den Wolken-Hunden ein großes DANKE und von den Fellnasen einen dicken
Pfotendruck.
 

 
24. Oktober 2012 (1)
 
Liebe Grüße von Karimo und mir, mit zwei Bildern aus München bei einer- Pelz - Demo - 13.10.'12





Liebe Grüße Simone
 

 
24. Oktober 2012 (2)
 
Morsa, der Wolken-Hunde Cocker, und seine Kumpeline Lucky, wollten uns mal zeigen, wie schlecht es ihnen geht bei Gerlinde….

 

 
23. Oktober 2012
 
Vorgestern bestellt, gestern bezahlt, heute gepackt, und hoffentlich morgen abgeholt!
Das sind sie, die 40 Körbe für das Tierheim Manzanares und Malagon!
Ist bitte bitte bitte jemand da draußen, der dies liest, sich mit uns freut, und sich bitte bitte an den Kosten beteiligen würde??
Danke!
 
 

 
22. Oktober 2012 (1)
 
Da der Winter vor der Tür steht, und es in Spanien an alle Ecken und Enden fehlt, ging heute jede Menge an Sachspenden auf die Reise.

In Burgos wird es wie immer bitter kalt, also gingen Decken und ein paar Leckerli um die kalten Tage ab zu mildern auf die Reise.
 


Auch ein paar Jacken gingen mit, wenn man an die enormen Schneemassen vom letzten Jahr denkt….also Leute, wenn ihr noch Winterjacken habt für die armen Nasen, bitte bitte schickt sie uns nach Bad Camberg!



In Jaen freuen sich die Tiere auch über ein Leckerli und ein paar Spielsachen. Die Welpen frieren auch, und brauchen Fleecedecken.



Auch ein paar Jacken, vor allen Dingen für die dünn befellten Galgos, gingen mit.



In Malagon das gleiche wie überall, die Armut ist dort auch sehr groß, da braucht man sich nur die Fotos von der Kastrationsaktion an zu gucken. Auch zu denen gingen ein paar Jacken für die Galgos, die uns ja von den lieben Ratanero/Bodeguero Forumleuten geschickt würden!
 


Und diese Körbe gingen auch mit. Zwar sind die Flechtkörbe nicht optimal für das Tierheim, es kann sich zuviel Ungeziefer einnisten, die Körbe gehen also nur an Pflegestellen. Die plastik Körbe sind aber sehr willkommen. Leider gab es nur 2 Stück, aber wir haben für das Tierheim Manzanares und Malagon Körbe bestellt und diese gehen direkt vom Händler auf den Weg dorthin. Wir brauchen dafür dringend finanzielle Unterstützung, bitte helft uns mit den Kosten. Wir werden auf jeden Fall Fotos einstellen!



Wie ihr ja wisst vom Bericht, herrscht in Puertollano große Not an Tierfutter. Ursula hatte sich als rettender Engel bewiesen, indem sie sofort eine Futterlieferung finanziert hat. Aber was sich hier angesammelt hat an Futter ging jetzt auch dort hin, zusammen mit noch ein paar Leckerli und andere nützliche Dinge. Die schönen Jacken würden gerecht verteilt, somit gingen auch davon ein paar nach Puertollano.



Ein paar Eimer Leckerli, und ein Eimer spezielles Leber Diätfutter, jedes Bis(s)chen hilft! Bitte bitte helft uns den Hunger in Puertollano zu bekämpfen! Gerade im Winter sind die Tiere dem nassen und kalten Wetter ausgesetzt. Es wird zwar nicht so furchtbar kalt wie z.B. in Burgos, aber es regnet sehr viel und die Tiere haben kein Dach über dem Kopf! Sobald wir es uns finanziell leisten können, werden wir wieder eine Futterlieferung dorthin versenden, aber 2 Tierheime damit dauerhaft zu helfen, ist uns leider nicht möglich.



Hier ist der dritte Karton der nach Puertollano geht, auch hauptsächlich Nahrungsmittel.



In Madrid möchten die Hunde natürlich auch nicht frieren, und ein Leckerli ist auch dort eine Ausnahme. In Madrid fehlt es aber auch an Halsbänder. Also bitte, wenn ihr noch welche habt, nur her damit!! Leinen haben wir reichlich, also bitte, gebt bitte kein Geld für Leinen aus !!!
Wir nehmen auch gerne eine Geldspende für Halsbänder, da wir diese sehr sehr günstig bestellen können!! Danke!



Der zweite Karton nach Madrid war hiermit gefüllt:



Und ein paar Boxen hatten sich auch angesammelt, und da diese ja hauptsächlich in Madrid benötigt werden, gingen diese auch dorthin.



Der LKW war wie immer pünktlich da und alles wurde schön gestapelt.



Und damit das Ganze nicht umkippt, mit Folie umwickelt.



Es gibt wieder Platz für neue Sachspenden! Bitte Leute, dringend gebraucht werden Winterjacken für Mensch (Größe M für Mann und Frau) und Winterjacken für die Tiere in allen Größen, Fleecedecken und Halsbänder. Futter brauchen wir auch, aber bitte bedenkt, dass wir dieses in Spanien günstig bestellen können! Somit sind wir mit eine zweckgebundene Geldspende effizienter und besser bedient als mit eine Futterspende, da wir die Versandkosten dazu rechnen müssen.
Danke für eure Unterstützung!!!
 

 
22. Oktober 2012 (2)
 
Es warteten ein paar Pakete darauf endlich ausgepackt zu werden.

Gerlinde hat an die frierende Nasen gedacht, und Fleecedecken gespendet!
Dir vielen, vielen Dank!
Im Moment haben wir genug normale Decken, also Woll-oder Polysterdecken. Fleecedecken brauchen wir aber durchgehend und wir freuen uns riesig wenn wir welche bekommen, auch Gebrauchte!!



Detlef und Sabine kamen heute vorbei, und haben uns mit dieser Wahnsinns-Leckerlispende bedacht! Tausend Dank ihr Lieben!



Auch Wolfgang und Margit haben wieder ein Paket geschickt, Dankeschön!



Uwe, Paul und Petra haben auch wieder enorm dazu beigetragen, dass die Hunde sich über eine leckere Überraschung freuen können! Auch euch vielen vielen Dank!



Und dieses tolle Paket voller wunderschön genähten Fleecejacken kam von den Mitgliedern des Ratanero Bodeguero Andaluz Forums! Ist es nicht wunderbar, dass diese liebe Menschen sich soviel Mühe gemacht haben?? Danke an alle die an diese Aktion beteiligt waren!

 

 
18. Oktober 2012
 
Luisa hat uns wieder ein paar ganz tolle Spenden für die armen Fellnasen in Spanien
zukommen lassen.



Dir ganz herzlichen Dank :-)
 

 
17. Oktober 2012
 
Auch Petra, deren Herz für die armen Fellnasen schlägt, hat mit Bekannten und Freunden auch eine tolle
Spende gesendet.



Dir und deinen Bekannten und Freunden einen ganz dicken Pfotendruck von den Tieren,
und von uns ein DICKES DANKE !
 

 
16. Oktober 2012
 
Marita und Rico,haben wie immer, kräftig für die Hunde in Spanien gespendet.



Die Nasen werden sich sicherlich sehr darüber freuen, wir auch :-)
 

 
Chance auf € 1000 für Wolken-Hunde e.V.
 
Hallo liebe Tierfreunde!

deine Stimme zählt!
 
Unser Verein Wolken-Hunde e.V. hat die Chance, 1.000 Euro für die Vereinskasse zu gewinnen.
Denn wir machen bei einer großen Vereins-Spendenaktion im Internet mit!
Unter dem Motto „DiBaDu und Dein Verein“ spendet die ING-DiBa je 1.000 Euro
an die beliebtesten 1.000 Vereine. Welche das sind, bestimmen die Internetnutzer mit
Ihrer Stimme – also auch Du!
 
Also gleich abstimmen:
 

 
Bitte sagt es weiter!
 
Danke!

PS: Jeder Internetnutzer darf 3 Stimmen vergeben.
Man kann seine 3 Stimmen auch nur einem Verein geben – wir freuen uns, wenn Du uns mit allen 3 Stimmen unterstützt!
 

 
 Kastrationsaktion in Spanien
 
Seit Februar 2012 wurde sie vorbereitet, unsere Hilfsaktion für die Tierschützer in Spanien und am Samstag, den 22.09. frühmorgens ging es dann endlich los. Zusammen mit den drei Tierärztinnen Cathrin, Caro und Claudia flog Annette nach Madrid, um dort im spanischen Hinterland in einem Tierheim Hunde zu kastrieren.

Dank vieler Spenden, auch von anderen Tierärzten, konnten wir vorab nach und nach per Spedition das benötigte Material ins Tierheim vorausschicken, so daß uns unsere Kartons schon bei unserer Ankunft erwarteten.



Am Nachmittag kamen wir mit dem Mietwagen dann an unserem Ziel an und die spanischen Helfer zeigten uns erst einmal eine riesige Wohnung, die sie uns zur Verfügung stellten. Jede von uns hatte ein eigenes Zimmer, es gab einen Balkon, eine Terrasse, ein großes Wohn- und Esszimmer, eine große Küche, zwei Bäder, also alles wie im Urlaub. Wir wären auch mit einem Matratzenlager zufrieden gewesen und machten entsprechend große Augen.

 

 


Um 15:00 holte uns dann eine Helferin von der Wohnung ab und lotste uns zum Gelände des Tierheims, das außerhalb des Ortes inmitten von Feldern und Olivenbäumen liegt. Viele Helfer erwarteten uns! Es war ein herzliches Willkommen, und schnell wurde bei einem tollen Imbiss unter dem Sonnensegel vor dem Tierheim klar, daß in den nächsten Tagen ein baylonisches Sprachgewirr herrschen würde. Spanisch, Englisch, Deutsch und Französisch schwirrte durch die Luft. Annette war beruhigt: Wir würden uns miteinander verständigen können, egal in welcher Sprache…
Nachdem wir unsere Kartons ausgepackt hatten konnte das Großprojekt losgehen. In dem kleinen Raum, in dem wir operierten standen zwei „OP- Tische“ drin, so daß man im Idealfall parallel arbeiten konnte. Von den Geldspenden konnten wir einen Outdoor- Faltschrank anschaffen, der als Beistelltisch für das Op- Besteck tolle Dienste leistete. Im Hintergrund standen Regale, die mit OP- Material gefüllt waren und es gab einen kleinen Toilettenraum, in dessen Waschbecken die Instrumente gereinigt werden und die Ärztinnen sich die Hände waschen konnten.

 


Um 17:00 lag dann der erste Rüde auf dem OP- Tisch. Wir hatten uns für den ersten Nachmittag auf Rüden geeinigt, da die Kastration von Rüden ja ungleich schneller geht und unkomplizierter ist. So konnte sich das ganze Ärzte- und Helferteam in Ruhe auf einander einspielen und wir konnten den spanischen Helfern zeigen, wie sie die Hunde draussen auf dem Tisch vor dem OP- Raum vorbereiten mussten. Dazu gehörte das Scheren, Waschen und Desinfizieren des Bauchbereiches, nachdem die Hunde in Narkose gelegt worden waren. Wenn sie fertig vorbereitet waren wurden sie zu uns in den OP – Raum getragen und auf den OP- Tisch gelegt.

Bilder Vorbereitung:
 
 
 

Bei der eigentlichen Operation waren immer 3 Personen pro Hund beteiligt: Die Tierärztin, die operierte, eine Zweite Tierärztin bzw. Person, die assistierte und eine dritte Person, die die Anästhesie überwachte und gegebenenfalls die Medikamente für die Narkose nachdosieren konnte. Toll war, dass zwei spanische Tiermedizinstudenten extra für diese Aktion angereist waren und tagelang mithalfen.



Die beiden Studenten, Macarena und Alberto klagten darüber, daß ihnen während des Studiums viel zu wenig praktische Übung möglich ist, so daß sie die Gelegenheit beim Schopf packten, um uns zur Hand zu gehen- eine Win- Win- Situation für alle: Die jungen Mediziner bekamen Praxis- Erfahrung und wir die nötigen helfenden Hände.

Das Dilemma mit den spanischen Tierärzten ist, daß sie den Tierschutzvereinen vor Ort oft keinerlei Vergünstigungen geben und die Hunde zum ganz normalen Tarif kastriert werden, der zum Teil teurer ist als bei uns in Deutschland. So können die spanischen Helfer es nicht schaffen, der Masse an Hunden Herr zu werden, ohne fremde Hilfe wie unsere in Anspruch nehmen zu müssen. Allerdings waren wir das erste Veterinär- Team, das sie überhaupt besucht hat…
Am Ankunftstag (Samstag) operierten wir 6 Rüden und machten um 22:00 Feierabend. Da wir alle morgens um 4:00 oder früher aufgestanden waren klappten uns allen die Augenlider zu und wir waren froh, als wir nach dem leckeren Abendessen, das uns Maria- Luisa brachte ins Bett fallen konnten.
Am Sonntag ging es um kurz nach 8:00 wieder los. Von einem anderen Tierheim brachten die Helfer 6 Galga- Hündinnen, die ebenfalls kastriert werden sollten. Galgas gelten in der Narkose als nicht unproblematisch, so daß die Tierärztinnen entsprechend vorsichtig arbeiteten. Fast alle Hündinnen zeigten während der OP eine vermehrte Blutungsneigung, so daß jede Kastration deutlich länger dauerte. Am Sonntagabend kamen wir daher auf 2 Rüden und 9 Hündinnen, nicht so viele, wie wir gehofft hatten.

Mittags wurden wir köstlich verpflegt: Alberto, der Mann von Maria Luisa, die das Tierheim leitet brachte eine riesengroße Pfanne Paella mit, die wir dann zusammen mit allen Helfern im Schatten des Sonnensegels vor dem Tierheim gegessen haben- eine tolle Atmosphäre!



Überhaupt mussten wir unser Bild des „spanischen Machos“ stark revidieren: Wir wurden zum großen Teil von den Männern bekocht, und mit was für leckeren Sachen! Raul, einer der spanischen Helfer brachte als Nachtisch noch einen selbstgebackenen Apple Pie, der ebenfalls mit großem Hallo von uns allen genossen wurde.

Montags brachten Helfer von einem anderen Tierheim noch 8 Hunde, die wir vormittags operierten. Respekt, dass unsere Hilfe auch noch mit anderen Tierheimen bzw. Vereinen geteilt wurde. Man spürte, daß alle Tierschützer zusammenhielten und wussten, daß sie nur so helfen können. Unter anderem war da z.B. auch eine Hündin dabei, die eigentlich Besitzer hatte, eine arme Zigeunerfamilie, bei der sie einen Wurf Welpen nach dem anderen bekam. Mangels Geld hätte sich an dieser Situation auch nichts geändert, wenn die Helfer sie nicht mit zu uns gebracht hätten. Diese Art von Aufklärung und Hilfe würde viel Tierelend verhindern, wenn die unkontrollierte Vermehrung der Hunde durch mehr Kastrationen gleich im Vorfeld eingedämmt werden könnte.



Insgesamt hatten wir am Montag 16 Hunde auf dem OP- Tisch, davon alleine 2 Kryptochiden, das sind Rüden, bei denen nur 1 Hoden sich außen im Hodensack befindet und der zweite Hoden in der Bauchhöhle ist. Das bedeutet, daß man den „normalen“ Hoden wie bei einer Routine- Kastration entfernt und dann zusätzlich noch die Bauchhöhle eröffnen muß, um den zweiten zu finden. Die Trefferquote für solche Befunde ist recht selten, so daß es schon an einen „Lottogewinn“ grenzte, zwei solcher Rüden mit diesem Befund zu haben, und das noch direkt hintereinander.
Annette erweiterte hierauf ihren rudimentären spanischen Sprachschatz um den Satz, daß der nächste Rüde doch bitte immer „ por favor dos Testiculos“ haben sollte. Das waren Situationen, die in unfreiwillige Komik abglitten und wir alle losprusten mussten.



Im Laufe des Vormittags wurden zwei Neuankömmlinge gebracht, die aus dem Feld aufgelesen worden waren, zwei halbverhungerte Galga- Hündinnen, die einen erbärmlichen Eindruck machten.


 

 

 


Die gestromte Galga hatte eine alte Halswunde, aus der die Ärztinnen dicke Maden herausholten und die Wunde versorgten, die schwarze Galga war so schwach, dass sie sich einfach zu unseren Füßen in den Schotter legte, obwohl ihr eine Helferin eine Decke hingelegt hatte. Offensichtlich hatte die Hündin noch nie auf etwas weichem gelegen, sie konnte damit nichts anfangen. Daraufhin schob ihr die Helferin vorsichtig eine Decke nah an den Kopf heran, und siehe da, sie begriff und kuschelte sich selig mit dem Kopf darauf. Eine Weile später schob die Helferin die Maus sanft in die Hundehütte hinein, die bei uns im Bereich stand, in der sich Decken befanden, und danach sah man von der Hündin nichts mehr.



Es waren diese Momente, die zeigten, mit wie viel Liebe die spanischen Helfer den Hunden begegnen, Liebe und grenzenlosem Optimismus. Mein erster Impuls, als ich die beiden wandelnden Gerippe sah war, ehrlich gesagt sie erlösen zu wollen. Die Spanier versorgten die Hündinnen wie alle anderen Tiere und man konnte von Tag zu Tag miterleben, wie sie wieder zu Kräften kamen. Mangels Platz purzelten die beiden dann die nächsten Tage zwischen unseren Beinen im Außenbereich herum, in dem die anderen Hunde für die OP vorbereitet wurden. Die gestromte Galga fing schon am nächsten Tag an, mit uns herumzublödeln, es war wirklich erstaunlich, welchen unbändigen Lebenswillen sie besaß.

Der Generator, der uns mit Strom versorgte durfte nur zwei Stunden am Stück laufen, danach brauchte er eine Viertelstunde, um wieder abzukühlen. Egal in welcher Phase der OP sich man gerade befand ging also das Licht aus. Dafür hatten die Tierärztinnen die Kopflampen auf, die dann zum Einsatz kamen.



Am Dienstag waren wir auf dem Höhepunkt unserer Kapazität angelangt, alle waren aufeinander eingespielt und es traten keine komplizierten Fälle auf (Nach Annette’s Antrag auf „dos Testiculos“ wurde den Rüden vor der Op- Vorbereitung dezent zwischen die Hinterbeine gegriffen… :-)
Wir teilten die Hunde so auf, daß zwei kleinere Rüden gleichzeitig auf einem OP- Tisch kastriert wurden, parallel zu einer Hündin auf dem anderen Tisch. So waren alle Ärztinnen voll im Einsatz, und Annette nur noch am Flitzen und Überwachen.



19 Hunde schafften wir an diesem Tag, die Mädels waren zu Recht stolz. Alle waren wir hundemüde, der Tag endete nie vor 20:30, bis wir das Gelände verließen. Als wir am Auto standen und von Maria- Luisa schon unser Essen in der Hand hielten kam Raul, die gute Seele noch zu uns und murmelte etwas davon, dass er uns noch Essen vorbeibringen würde. Ok, dachten wir, vielleicht ein Missverständnis sprachlicher Natur, denn unser Essen hatten wir ja in der Hand und fuhren zur Wohnung. Mitten beim Abendessen klingelte es und 4 Helfer standen von unserer Tür. Raul hatte einen Torten- Karton dabei und packte eine unglaubliche Torte daraus aus, seht selbst:



Wow, oder? Und das von Männerhand… :-)
Uns kamen vor Rührung die Tränen. Dieser Dank kam von Herzen.

Mittwochs arbeiteten wir bis 15:00 durch. Da drei Hündinnen, die auf dem Op- Plan standen läufig geworden waren hatten wir unfreiwilligen Leerlauf, da die Hunde ja nüchtern sein mussten und nur eine entsprechende Zahl vorbereitet war. Immerhin operierten wir trotzdem 9 Hunde. Die freien Nachmittagsstunden nutzten wir zu einem Ausflug nach Toledo. Durch den Leihwagen waren wir ja mobil und die Mädels brauchten dringend eine Pause.
Wir verbrachten einen schönen Abend in der Altstadt und nutzten die Gelegenheit einige Mitbringsel für die Familie daheim zu kaufen. Auch für unsere spanischen Freunde fanden wir etwas, aber dazu später…

 


Ein Bild fiel uns in einem Schaufenster ins Auge, bei dem wir echt loslachen mussten:



So fühlten wir uns auch: Super verpflegt, aber abends total im Eimer…

Man muß sich das mal akustisch vorstellen: 150 Hunde auf engstem Raum zusammen, das ergibt eine Dauerbeschallung aus unzähligen bellenden Hundekehlen, die man sich nur schwer vorstellen kann, wenn man so etwas nicht miterlebt hat. Und das, solange wir da waren, 10 Stunden, 12 Stunden am Tag. Da waren Konzentration und gute Nerven gefragt.
Ohne böse sein zu wollen: die Spanier waren nicht viel leiser…
Xesca, eine unsere Haupt- Ansprechpartnerinnen, die sehr gut Englisch sprach nahm Annette in den Arm und meinte auf Englisch: „ Gell, wir sind schon ein bisschen laut, oder? “ Annette musste echt loslachen, worauf sie im Brustton der Überzeugung meinte, das läge aber auch an ihrer lauten Sprache, das Deutsche wäre viel sanfter und leiser. Vermutlich ein seltenes Kompliment für die deutsche Sprache…
Wenn man sich vorstellt, wie ein Hund daheim unter klinischen Bedingungen in Narkose gelegt wird gab es allein aus akustischer Sicht doch extreme Unterschiede: In der Praxis: Nur noch leise reden, der Hund braucht schließlich Ruhe zum Einschlafen und während der Narkose. Auch danach schlafen die Hunde oft noch einen halben Tag und länger, bis sich das Narkosemittel wieder voll abgebaut hat. Unter unseren Feldbedingungen war davon keine Rede, wie auch. Kaum waren die Hunde im Aufwachbereich, dauerte es nicht lange, bis sie unruhig wurden und aufwachten. Die Zeit, die sie im geschützten Aufwachbereich verbringen durften war knapp bemessen, denn die nächsten rückten dann ja schon nach. Anschließend ging es zurück in die Gruppe im Zwinger.



 

 


Mittlerweile hatte sich das Wetter deutlich verschlechtert, es regnete bei 12- 13 °C, so daß die Hunde nach dem Aufwachen erbärmlich froren. Daher wurden sie in mehrere Decken eingehüllt, um sie warmzuhalten.



Die Helfer hatten eine Art Laufsteg zwischen die beiden Gebäude gelegt, so daß wir nicht allen Dreck mit in den Op- Raum trugen.



Allmählich kam der Zeitpunkt des Abschiedes immer näher. Donnerstag operierten wir noch bis 13:00, dann mussten wir fahren. 8 Hunde schafften wir noch an diesem Tag. Parallel zu den letzten OP’s räumte Annette schon auf und zusammen. Einen Teil der Ausrüstung ließen wir unten zum Einlagern, den Rest spendeten wir Maria- Luisa zur Verwendung. Wir konnten ihr zum Beispiel einen Sterilisator schenken, den sie gut gebrauchen kann. Den zweiten Steri haben wir eingelagert, so daß er für die nächste Aktion wieder griffbereit ist, ebenso wie unseren Outdoorschrank, der sich als Op- Beistelltisch voll bewährt hat.
Der Abschied fiel allen schwer. Wir übergaben ihnen noch unser Abschiedsgeschenk, das wir in Toledo gekauft und morgens noch etwas „modifiziert“ hatten:



Wir hatten alle auf der Halskrause unterschrieben und das Pflaster auf dem Bauch löste einige Heiterkeit aus.



Eine Hundemaus hatte das Los ins Glück gezogen, die kleine Zara. Sie durfte mit uns in ein neues Leben fliegen und lebt nun in der Familie einer guten Freundin.

 


Unter vielen guten Wünschen und Umarmungen zogen wir wieder Richtung Flughafen davon, voller Eindrücke und dem Gefühl neue Freunde gefunden zu haben. Um 22:00 landete unser Flieger wieder in Frankfurt, wo uns unsere Männer in Empfang nahmen.

Alle wollen wieder mitmachen, wenn wir es schaffen bis zum Frühjahr genug Geld und Material zusammenzubekommen. Das wäre super, denn wir sind ja jetzt ein eingespieltes Team und wissen nun, was wir vor Ort brauchen.

Es kann also wieder gesammelt werden, zum Beispiel:

Sterile und unsterile Mullkompressen
Kanülen : Rosa + Blau
Tupfer
Sterile Abdecktücher, vor allem in der Größe 75x 90 cm und 100 x 150 cm als Unterlagen
Fixomull Stretch zum Abkleben der Bauchnähte bei den Hündinnen
Aluspray
Infusionsbestecke mit 3 Wege- Hahn
OP- Handschuhe Gr. 6, 6 ½ , 7, 7 ½ , 8
Augen-, Zahn - und Ohrreiniger
Frontline
Wurmkuren

Also bitte, hilft mit und stimmt ab für unser Verein, auf den Button in der News, das kostet euch keinen Cent und bringt uns einen Start für die nächste Kastrationsaktion!

An dieser Stelle ein ganz dickes Danke an Annette, die diese Aktion geleitet hat, und an
die 3 „C“’s: Cathrin, Caro und Claudia, die unentgeltlich eine tolle Arbeit geleistet haben!
 

 
 14. Oktober 2012
 
Dank sei euren Leckerlispenden und die Zusendung von guten Jacken durch Dagmar und Gerlinde, konnte ein Karton nach Puertollano geschickt werden.
Da die Helfer und Helferinnen jeden Tag in dem Tierheim arbeiten, haben Jacken keine lange Lebensdauer, die Hunde springen sie immer wieder an.
Wir können also Jacken, die in einem guten Zustand sind, in den Größen Medium für Männer und Frauen gut gebrauchen.
Bitte schickt uns aber keine andere Kleidungsstücke zu, oder Kleidung, die schon sehr lange gelagert wurde, da wir den Mief dann auch nicht mehr rausbekommen.
Danke!

 

 
Hilfsaktion Puertollano
 
In Puertollano herrscht ganz große Not, die sich im Laufe von 3 Monate entwickelt hat.

Die Gemeinde kommt seitdem ihre finanziellen Verpflichtungen gegenüber der Tierheimleitung
nicht mehr nach, mit der Begründung, dass die Sparmaßnahmen die von der Spanischen Regierung
durchgesetzt werden, kein Raum mehr lassen für diese Beihilfe. Die Wahrheit ist aber, dass
weiterhin Hundekämpfe finanziell unterstützt werden, und Wetten dafür toleriert werden.

Die Tierheimleitung kämpft für ihre Rechte, aber es ist eine ganz schmale Gradwanderung, da es
der Gemeinde frei steht die Leitung wieder zu "übernehmen" was unweigerlich zu einer
Massentötung der Hunde führen wird, wie schon geschehen in der Vergangenheit. Die Tierkadaver
wurden einfach mit Beton übergossen, und die jetzt dort lebende Hunde laufen also auf einen
riesigen Friedhof. Wir wollen alles tun, um eine Wiederholung zu vermeiden, aber wir müssen
schon das Tierheim in Malagon unterstützen mit Futterlieferungen. Dies auch noch für
Puertollano zu übernehmen, geht einfach nicht auf Dauer.

Bitte bitte bitte, hilft uns die Zeit zu überbrücken, und zu hoffen, dass die Tierheimleitung
die Gemeinde zur Raison bringen kann!!! DANKE für eure Spende!!

An diese Stelle ein ganz dickes, unbezahlbares DANKE an Ursula, die ihre finanziellen Resourcen
geplündert hat, damit sofort eine rettende Futterlieferung bestellt werden konnte!







 

 
 11. Oktober 2012
 
Liebes Wolken-Hunde-Team,



ich möchte euch hier einfach ein paar Bilder von unserer Malu schicken.





Man sieht richtig, wie sie sich vom scheuen Reh zum selbstbewußten Hund entwickelt.





Danke, danke, danke für diesen tollen Hund!!!


Ganz liebe Grüße an das gesamte Wolken-Hunde Team! Ihr seid spitze!



Daniela, Katrin, Danny & Malu
 

 
 10. Oktober 2012
 
Ben hat uns heute ein paar tolle Bilder des ehemals kleinen Mini-Lagun aus dem armen Tierheim in Jaen zukommen lassen.
Wie unschwer zu erkennen ist, der Kleine ist schon ein richtiger großer Kerl geworden.







Danke für das tolle Zuhause :-)
 

 
 6. Oktober 2012
 
Sonja und Fine (ehemals Tina) :-))





Bilder sagen mehr als tausend Worte.







Bei diesem Anblick lacht jedem Tierschützer und Tierfreund das Herz.
Vielen Dank für alles liebe Sonja.

Diese Bilder wurden mit Genehmigung der Fotografin Ricarda Bausch veröffentlicht.
 

 
 5. Oktober 2012
 
Hallo ihr Lieben,





ich wollte mich mal wieder kurz melden und ein paar neue Bilder schicken...
nach wie vor geht es mir hier saugut und meine Hobbies haben sich nicht großartig geändert :-)
Es ist und bleibt das Größte mit meinen Menschen draußen herum zu toben und wenn wir dann noch ein paar Kumpels von mir treffen ist der Tag perfekt...









Abends kann ich mich dann müde an meinen großen "Freund" kuscheln und mir überlegen was ich am nächsten Tag so anstellen werde ;-)


Liebe Grüße
 
Panchito

Anmerkung meines Menschen:

Er ist einfach nur ein supertoller Hund...ein "Gute-Laune-Moggel" , die Lebensfreude pur... :-)
 

 
 4. Oktober 2012
 
Liebes Wolken-Hunde-Team,



Hier wieder ein paar News von Beppa (ehemals Berta) !



Sie hilft meinem Freund und mir fleissig beim Pilze suchen!



Sie ist einfach die liebste und die süsseste kleine
Polarfuchs-Glücksdrachen-Mischlings-Dame die man sich wünschen kann.



Einfach ein ganz eigenes Wesen.
Liebe Grüsse aus der herbstlichen Schweiz
 

 
 3. Oktober 2012
 
Heute hat uns wieder ein tolles Paket von Ramona und ihrer Fellnase erreicht.



Euch beiden ganz lieben Dank, es wird schnellstens auf den Weg nach Spanien gehen.
 

 
 2. Oktober 2012
 
Carolin hat einiges für unsere Nasen gesammelt, und es uns zugeschickt, danke dir!



Dieses Paket kam von Dagmar, Danke schön! Die Nasen freuen sich schon darauf!



Ein Danke geht auch an Gerlinde, für die Leckerlis!



Das letzte Paket ist von Elke, Jan und Puppi, auch darüber haben wir uns sehr gefreut, danke!